Bewegungsraum

Makko-Ho – das japanische Yoga

In meinem Bewegungsraum in der Praxis biete ich zusätzliche Einzel- oder Gruppenkurse (sobald wieder erlaubt) an, bei denen wir spezifisch ins Makko-Ho, dem japanischen Yoga eintauchen.

Das Makko-Ho ist eine Übungsreihe zur Selbstheilung aus dem Shiatsu. Es handelt sich um lange, achtsame Dehnungen, mit denen spezifisch die Meridiane (unsere Energiebahnen) angesprochen werden und das Qi darin zum fliessen gebracht wird. Es geht darum, die Lebensenergie Qi im gesamten Körper anzuregen und damit bestehende Blockaden und / oder Spannungen aufzulösen.

Makko-Ho Übungen fördern Entspannung, Gesundheit und Vitalität, kräftigen den Körper und verbessern die Blutzirkulation. Jede dieser sechs Bewegungen stimuliert die Energie von zwei Meridianen, die jeweils einer Wandlungsphase, bzw. einem Element zugeordnet sind. Somit werden in einer Übungsabfolge alle zwölf Meridiane angesprochen. Ein Verständnis für die Meridiane ist dabei für die praktische Ausführung nicht notwendig.

Unabhängig von Alter, Gesundheitszustand oder Beweglichkeit können diese Übungen von jeder Person ausgeführt werden. Intensität und Dauer können individuell angepasst werden.

Was wird im Kurs vermittelt?

  • Theoretische Grundlagen
  • die Makko-Ho-Dehnungen der Meridiane
  • vertiefendes Wissen zu Stress und Entspannung
  • Transfer in den Alltag

Steigerung körperliches und geistiges Wohlbefinden

Gerade in Zeiten grosser Unsicherheit und sozialer Isolation, wie sie von der Corona-Krise hervorgerufen werden, kann es hilfreich sein, selbst aktiv zu werden, um sich und seinen Körper zu stärken. Das Interesse an Outdoor-Sportarten sowie Online-Training hat dementsprechend zugenommen. Hier hat auch Shiatsu etwas Wunderbares zu bieten: sechs einfache Meridian-Dehnübungen.

„Wahre Gesundheit bedeutet Ausgewogenheit des ganzen Körpers. Geschmeidigkeit beinhaltet die Fähigkeit, Verspannungen an jeder Stelle des Körpers zu erkennen und beseitigen zu können.“

Ein Ansatz der chinesischen Medizin lautet: Krankheit setzt dort an, wo ein Qi Mangel herrscht. Krankheiten werden also anhand ihrer Entstehung erklärt, nicht anhand ihrer Symptome. Es gibt keine Krankheit ohne Ursache. Krankheit entsteht immer zuerst aufgrund eines Qi Problems.

Geschichte der „Zen-Exercises“

Basierend auf der Shiatsu-Lehre, hat Shizuto Masunaga, ein einflussreicher Shiatsu-Lehrer, in den 80er Jahren eine Reihe von Übungen entwickelt, die er seinen KlientInnen als Ergänzung zur Shiatsu-Therapie mitgab. Er hatte erkannt, dass Gesundung – obwohl Shiatsu selbst bereits eine wirkungsvolle Methode ist – ein umfassendes persönliches Engagement erfordert.

Auch aus Sicht der Komplementär-Therapie, wie wir sie heute praktizieren, ist die Selbstreflektion und damit das selbstkompetente Handeln ein integrierter Bestandteil des Behandlungszyklus. Makko-Ho-Übungen können somit einen wichtigen Beitrag zur Gesundwerdung und -erhaltung leisten, in dem sie die Genesungskompetenz erhöhen und die Nachhaltigkeit im Alltag sichern.